
Miscanthus-Projekt im Ballungsraum Beauvais – Akt 2: die Anpflanzungen
Miscanthus-Projekt im Ballungsraum Beauvais – Akt 2: die Anpflanzungen
Um das zweite Fernwärmenetz des Ballungsraums Beauvais zu versorgen, wurde im April mit der Anpflanzung von Miscanthus begonnen.
Im Jahr 2026 findet die erste Pflanzaktion statt: 25 Hektar bei fünf Landwirten. Die Miscanthus-Anpflanzungen werden sich über drei Jahre erstrecken, bis eine Fläche von 150 Hektar in den vorrangigen Wasserschutzgebieten des Ballungsraums erreicht ist.
Wasserqualität und Energieerzeugung
Der Anbau von Miscanthus verbindet den Schutz der Wasserqualität mit der Erzeugung von Energie aus Biomasse. Die Wasserbehörde des Ballungsraums hat daher die Entwicklung des Projekts im landwirtschaftlichen Bereich begleitet und dabei die Verbindung zu den Energiebehörden hergestellt. So zeigen mehrere Dutzend Erzeugerinnen und Erzeuger aus dem Ballungsraum Interesse an diesem Anbau, der sich durch einen sehr geringen Input auszeichnet, rentabel ist und in ein regionales Projekt eingebettet ist.
Langfristig ist eine Organisation der am Projekt beteiligten landwirtschaftlichen Betriebe als wirtschaftliche Interessengemeinschaft (GIE) vorgesehen
Novabiom ist für den agronomischen Teil des Projekts zuständig und fungiert als Vermittler beim Aufbau einer lokalen Lieferkette in Beauvais für das Fernwärmenetz. Die künftigen Miscanthus-Erzeuger sind derzeit dabei, sich zu einer wirtschaftlichen Interessengemeinschaft (GIE) zusammenzuschließen. Diese GIE wird die Versorgung des Heizwerks auf sehr kurzer Distanz sicherstellen.
In einem ersten Schritt hat Novabiom einen Liefervertrag mit Dalkia unterzeichnet. Für die Versorgung des Heizwerks werden wir den Miscanthus von den am Projekt beteiligten Erzeugern beziehen. In einem zweiten Schritt, sobald die GIE mit der Logistik und der Vertriebsabwicklung eingerichtet ist, werden die Landwirte mit ihrer gemeinsamen Struktur die Aufgaben übernehmen.
Der unterzeichnete Liefervertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Es handelt sich also um eine Win-win-Situation, die diesen landwirtschaftlichen Gebieten eine sichere und sinnvolle Diversifizierung ermöglicht.
